Intention Menschen Sankalpa Yoga

WAS IST DEINE INTENTION?

Ich kann mich noch ganz genau daran erinnern, als ich in einer meiner ersten Yogastunden war und dann am Anfang der Stunde die Aufforderung kam, deine Intention, bzw. dein Sankalpa zu setzen.

TatsĂ€chlich wusste ich erstmal nicht wirklich etwas damit anzufangen 😉

Vielleicht ging es dir auch schon so Àhnlich und deshalb möchte ich hier ein wenig AufklÀrungsarbeit leisten. Was damit gemeint ist und wie du dein Sankalpa ganz einfach finden kannst.

Es kann ganz simpel sein, z.B. ein positiver Gedanke oder ein Vorhaben, welches du umsetzen möchtest.

Es kann aber auch dein sehnlichster Herzenswunsch sein.

Im Grunde gibt dir deine Intention auch die Richtung vor, wo du deine Aufmerksamkeit und deine Energie hin lenkst, bzw. hin lenken möchtest. Denn natĂŒrlich kannst du das selbst beeinflussen und somit kann dir deine Intention auch dabei helfen, deinen Fokus bewusster auf die Dinge auszurichten, die dir dienlich sind.

„ENERGY FLOWS WHERE ATTENTION GOES.“

Zum einfacheren VerstÀndnis, gebe ich dir hier mal ein paar Beispiele:

Falls du dir da schwer tust etwas zu finden, dann bleibe erstmal ganz entspannt und mache dir selbst keinen Stress. Denn meist kommt intuitiv genau das Richtige in dem Moment, wo man sich entspannt und zur Ruhe kommt. Und wenn nicht…ĂŒberhaupt kein Problem 😉

Du kannst dir auch ĂŒberlegen, was du in deinem Leben oder deiner Yogapraxis gerne kultivieren möchtest. Vielleicht möchtest du achtsamer, geduldiger oder offener sein? Wie möchtest du dich fĂŒhlen?

Und wenn du einen Entschluss, eine Intention hast, dann bringe sie dir gedanklich in einen einfachen Satz in der Gegenwart. Wenn deine Intention z.B. ist ruhig und gelassen zu sein, dann sage dir innerlich: „Ich bin ruhig und gelassen.“ Wenn deine Absicht z.B. ist Klavier zu spielen, dann sage dir innerlich: „Ich lerne Klavierspielen.“

Wenn du eine andere Intention hast oder vielleicht auch keine Intention setzen möchtest, dann bleibe einfach bei dem, was jetzt gerade fĂŒr dich gut und stimmig ist. 

Was auch immer da als erstes „hoch ploppt“ – nimm es und formuliere es am besten kurz und prĂ€gnant in einem positiven Satz. Vielleicht reicht auch nur ein Wort.

 

Kleiner Tipp: Wenn du deine Intention gefunden hast, dann schau doch mal, dass du dir diese immer mal wieder im Laufe der nĂ€chsten Tage bewusst machst. Es kann dich wunderbar dabei unterstĂŒtzen, deinem Leben eine Richtung zu geben.

Vielleicht denkst du schon morgens im Bett das erste mal daran und abends vor dem Einschlafen.

Es kostet nicht viel Zeit und bringt dich schon morgens in ein gutes Energielevel.

Mach doch eine eigene kleine Challenge daraus und nehme dir nur mal eine Woche vor, wo du dir deine Intention wie ein Mantra in deinen Tagesablauf integrierst. Du wirst dich wundern, wie schnell es dich in deinen sogenannten „STATE“ bringt. Probiere es doch mal aus.

 

 

Herzliche GrĂŒĂŸe,

Daniela Feselmayer